Die Macht der Autosuggestion (mit Videobeitrag)

Im Selbsthypnose Seminar wird die bewusste Autosuggestion von Émile Coué ausführlich besprochen. Im Weiteren wird die Anwendung von Autosuggestionen zur persönlichen Themenarbeit und zur Hypnose Einleitung geübt.
18. Mai 2019 - Michael Keller

Die Autosuggestion wird nicht nur im autogenen Training sehr wirksam eingesetzt. Ebenso effektiv wird die bewusste Autosuggestion zur Selbsthypnose genutzt, um gewünschte Veränderungen in der persönlichen Entwicklung herbeizuführen.

Woher weiß man, dass die Methode der bewussten Autosuggestion wirklich wirkt?

Die Lehre der Autosuggestion wurde von dem Apotheker Émile Coué im 19. Jahrhundert entwickelt. Dabei spielte ein Schlüsselerlebnis eine entscheidende Rolle. Ein Patient mit chronischen Schmerzen, der schon jahrelang erfolglos behandelt wurde, wandte sich hoffnungsvoll an Émile Coué und bat ihn um ein wirksames Medikament. Émile Coué wusste nicht, welche Arznei noch helfen könnte und gab dem Patienten ein Medikament ohne Wirkstoff. Der Patient freute sich und nahm die Medizin wie verordnet ein. Nach kurzer Behandlungszeit verschwanden die Schmerzen und Émile Coué entdeckte den Placeboeffekt.

Diese Erfahrung lehrte Émile Coué, dass der Glaube an die Wirkung einer Arznei eine ganz entscheidende Rolle spielt.

 

Im Weiteren studierte Émile Coué seine verbalen Suggestionen, welche er seinen PatientInnen bei der Herausgabe von Medikamenten gab.

Zum Beispiel sagte er so etwas:

„Dies ist eine sehr gute Medizin, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Sie werden sehen, die Schmerzen werden schon in wenigen Tagen abklingen.“

Émile Coué studierte die Wirkung seiner Suggestionen sehr genau und im Laufe der Zeit kam er zu der Erkenntnis:

Dass die Einnahme eines Medikaments nicht essenziell ist, um die zur Heilung erforderliche Vorstellung auszulösen und dass für die nötige Vorstellung die PatientIn selbst sorgen kann, indem sie sich die dazu nötige Suggestion selbst sagt.

Auf Basis dieser Erkenntnis entwickelte Émile Coué die Lehre der Autosuggestion.

Die wohl bekannteste Autosuggestion von Émile Coué ist:

„Mir geht es mit jedem Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser.“

Die Erfahrungen mit mehreren tausend PatientInnen bestätigten Emile Coue in seinen Kerngedanken, wie zum Beispiel:

„Nicht zu mir sollen Sie Vertrauen haben, sondern zu sich selbst, denn in Ihnen allein schlummert die Kraft, die Sie heilen wird. Meine Rolle beschränkt sich einzig darauf, Sie zu lehren, wie Sie jene Kraft gebrauchen können.“

„Ich weiß wohl, in den Augen der Leute ist man gleich ein ausgemachter Narr, wenn man Gedanken zu äußern wagt, die dem hergebrachten Schlendrian zuwiderlaufen. Aber auf die Gefahr hin verrückt zu erscheinen, behaupte ich: „Zahlreiche Menschen sind nur deshalb seelisch und körperlich krank, weil sie sich vorstellen, körperlich oder seelisch krank zu sein.“

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